Zu Hause laden ist die beste Lösung
Wer ein Elektroauto fährt, lädt es am häufigsten und günstigsten zu Hause. Während öffentliche Schnellladesäulen bequem für unterwegs sind, ist die eigene Wallbox in der Garage oder Einfahrt die wirtschaftlichste und komfortabelste Option. Sie stecken das Auto abends ein und fahren morgens mit vollem Akku los, genau wie beim Smartphone.
Als Elektromeisterbetrieb installiert Elektro UFA Wallboxen fachgerecht und sicher bei Ihnen zu Hause im Saarland. In diesem Artikel erfahren Sie, worauf es bei der Auswahl und Installation ankommt.
Was ist eine Wallbox überhaupt?
Eine Wallbox (englisch: wall box = Wandkasten) ist eine fest installierte Ladestation für Elektrofahrzeuge. Sie verbindet das Auto direkt mit dem Hausstromnetz und lädt deutlich schneller als eine normale Haushaltssteckdose. Während eine Schukosteckdose (230 V / 16 A) nur rund 2,3 kW liefert, bringt eine Wallbox in der Regel 11 kW oder 22 kW.
Ladezeiten im Vergleich
| Lademethode | Ladeleistung | 100 km Reichweite |
|---|---|---|
| Haushaltssteckdose | 2,3 kW | ca. 7 Stunden |
| Wallbox 11 kW | 11 kW | ca. 1,5 Stunden |
| Wallbox 22 kW | 22 kW | ca. 45 Minuten |
Hinweis: Ladezeiten hängen vom Fahrzeugmodell und dessen Ladeleistungsgrenze ab.
Welche Wallbox ist die richtige?
Für die meisten Privathaushalte empfehlen wir eine Wallbox mit 11 kW Ladeleistung. Diese ist für den Hausanschluss der meisten Einfamilienhäuser geeignet und reicht für alle Alltagssituationen aus. Eine 22-kW-Wallbox ist nur dann sinnvoll, wenn das Fahrzeug auch dreiphasig mit 22 kW laden kann und der Hausanschluss ausreichend dimensioniert ist.
Wichtige Ausstattungsmerkmale
- Lademodus 3: Standard für alle modernen Elektroautos
- RFID-Zugangsschutz: Verhindert unbefugtes Laden
- App-Steuerung: Ladezeiten planen, Stromkosten tracken
- Solarkopplung: Schnittstelle zum PV-System für kostenloses Laden mit eigenem Strom
- Eichrechtskonform: Wichtig bei Abrechnung über Arbeitgeber
Wichtig: Die Installation einer Wallbox muss von einem zugelassenen Elektrofachbetrieb durchgeführt werden. Eine Laienmontage ist nicht nur gefährlich, sondern kann auch zum Erlöschen von Garantien und Versicherungsschutz führen.
Welche elektrischen Voraussetzungen brauche ich?
Bevor eine Wallbox installiert werden kann, prüft unser Team den vorhandenen Hausanschluss und die Verteilung. In vielen Fällen sind bereits alle Voraussetzungen erfüllt. In manchen Häusern ist jedoch ein Upgrade der Unterverteilung oder zusätzliche Absicherung notwendig.
- Drehstromanschluss (400 V) ist Voraussetzung für 11-kW- und 22-kW-Wallboxen
- Eigener FI-Schutzschalter Typ B für die Wallbox erforderlich
- Bei mehreren Wallboxen: Lastmanagement zur Netzentlastung empfohlen
- Zuleitung von Unterverteilung zur Wallbox muss fachgerecht verlegt werden
Kosten einer Wallbox-Installation
Die Kosten setzen sich aus dem Gerät selbst und dem Installationsaufwand zusammen. Eine qualitativ hochwertige Wallbox liegt zwischen 500 und 1.500 Euro. Die Installationskosten variieren je nach baulichen Gegebenheiten, liegen aber typischerweise zwischen 300 und 800 Euro.
Förderung durch Netzbetreiber und Arbeitgeber
Viele Netzbetreiber, regionale Energieversorger und Arbeitgeber bieten Zuschüsse zur Wallbox-Installation an. Die bundesweite KfW-Förderung für private Wallboxen ist derzeit ausgelaufen, es lohnt sich jedoch, regionale Programme zu prüfen. Sprechen Sie uns an, wir informieren Sie über aktuelle Möglichkeiten.
Wallbox plus Photovoltaik: die perfekte Kombination
Wer bereits eine Solaranlage hat oder plant, kann sein Elektroauto mit selbst erzeugtem Strom laden. Smarte Wallboxen erkennen, wann genug PV-Überschuss vorhanden ist und starten das Laden automatisch. Bei einem Strompreis von 30 Cent pro kWh und einem Jahresfahrkilometer von 15.000 km sparen Sie so bis zu 600 Euro jährlich gegenüber dem Laden aus dem Netz.
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Wir beraten Sie persönlich, prüfen Ihren Hausanschluss und installieren die passende Wallbox für Sie im Saarland.
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